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Exhibition on Frei Otto´s Multihalle on the occasion of the 16th International Architecture Exhibition of the Venice Biennale

Preview: Thursday and Friday, 24 May and 25 May 2018, 10 am to 7 pm
Opening: 24 May, 5.30 pm
Exhibition duration: 26 May to 29 July 2018
Tuesday to Sunday, 2 pm to 7 pm

Information: http://sleeping-beauty-multihalle.de/

On the occasion of the 16th International Architecture Exhibition of the Venice Biennale, the saai at Karlsruhe Institute of Technology (KIT) will present Frei Otto’s and Carlfried Mutschlers Multihalle in an exhibition in the context of this year’s biennial theme, “Freespace.” Sleeping Beauty follows on from the successful exhibition “Frei Otto – Thinking by Modeling,” which was hosted by the ZKM in Karlsruhe from November 2016 to March 2017. The show in Venice focuses on the Multihalle and will be the first exhibition in the world dedicated to this fascinating building. Initiators and curators of the exhibition are Berlin-based urbanist and curator Sally Below and Georg Vrachliotis. Both are long-standing advisors to the City of Mannheim on the development of the Multihalle.

Architect of the exhibition is Marc Frohn, professor at KIT, and his company FAR frohn&rojas.
Graphic design by Floyd E. Schulze, WTHM—Büro für Gestaltung, Berlin.

The exhibition gives visitors a double view of the Multihalle. Looking back at the past, it presents original archival material to relate the building’s experimental history. The exhibition also looks toward the future. Today, after several years of vacancy and 40 years after the construction of the Multihalle, which was originally planned as a temporary building, the City of Mannheim is working together with a dedicated group of artists, architects, local residents, concerned citizens, engineers, and universities on a new sustainable concept aimed at ensuring its long-term preservation. This open and collectively designed process is unique in Germany

Venue: Gondolieri Bauer Servizi, Giudecca 211, 30133 Venedig
PartnerCity of Mannheim
SupportersArchitect’s Chamber Baden-Württemberg, Wüstenrot Stiftung, Wilkhahn
Media partners: ARCH+, Detail

Foto Copyright: Christoph Engel and  Cristobal Palma

 
 

Ausstellungseröffnung — Der Stuhl des Architekten. Sitzmöbel von Egon Eiermann, eine Kooperation mit dem Ungers Archiv für Architekturwissenschaft Köln

 

Egon Eiermann ist unzweifelhaft eine der zentralen Figuren des Bauens der Nachkriegszeit. Mit Schlüsselwerken wie dem Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel 1958, dem Wiederaufbau der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der Deutschen Botschaft in Washington oder den Olivetti-Türmen in Frankfurt schuf er Inkunabeln der bundesdeutschen Architektur. Leichtigkeit und Transparenz, Umgangs- oder Wabenfassaden sowie eine besondere Gestaltqualität bis ins kleinste Detail zeichnen seine Bauten aus.
Eiermann richtete seine Aufmerksamkeit immer auch auf die Ausstattung seiner Werke. Vor allem der Gestaltung von Sitzmöbeln widmete er sich mit einer an Besessenheit grenzenden Hingabe. Schon für seine frühen Wohnhäuser und Wohnungsumbauten der dreißiger Jahre entstanden erste Stuhl- und Sesseltypen, die noch rein handwerklich als Einzelstücke angefertigt wurden. In der Wiederaufbauzeit rückten seit 1948 industriell produzierte Serienmöbel in den Mittelpunkt seines Interesses. Ungemein produktiv wirkte sich dabei seine Zusammenarbeit mit der Firma Wilde+Spieth aus. Erstaunlich ist Eiermanns vielfältige Materialverwendung: Stahlrohr, Formsperrholz und Kunststoff bezeugen seine Experimentierlust mit Neuem. Gleichzeitig scheute er sich nicht, auch traditionelle Techniken wie Korbflechtwerk, Gurtbespannung oder Polster für seine Zwecke einzusetzen. Bezeichnend für seinen Hang zur Perfektion schuf Eiermann immer wieder Varianten der einmal gefundenen Typen.

Die von Dr. Gerhard Kabierske kuratierte Ausstellung präsentiert eine Auswahl von Eiermanns Sitzmöbeln wie Skizzen, Planzeichnungen, historische Fotos und zeitgenössische Druckschriften aus den Beständen des Archivs, das den Nachlass des Architekten bewahrt.

Eine Ausstellung in Kooperation zwischen dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft External Link

14. Januar bis 9. Februar 2018

Fotos: Heidrun Hertel.

 
 

Ausstellungseröffnung — Fritz Haller. Architekt und Forscher

 

 

Ausstellungseröffnung
Freitag, den 16. Mai 2014 um 19.00 Uhr
S AM Schweizerisches Architekturmuseum

Die Ausstellung gibt einen erstmaligen Überblick über die wichtigsten Bauten und Projekte von Fritz Haller – von den späten 1940er bis zu den späten 1990er-Jahren. Fritz Haller (1924-2012) gehörte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den einflussreichsten Architekten der Schweiz und war seit den 1950er-Jahren als Vertreter der sogenannten Solothurner Schule weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt. Durch sein grosses Forschungsspektrum nahm er allerdings eine eigenständige Position ein; er zweifelte nie daran, dass es um eine erweiterte Vorstellung von Architektur gehen müsse. Sich mit dem Bauen auseinanderzusetzen, hiess für ihn daher, nicht nur über Konstruktionssysteme und Planungswerkzeuge zu diskutieren, sondern auch kritisch nach der gesellschaftlichen Rolle des Architekten zwischen Konvention und Fortschritt zu fragen.

Hallers Denken bewegte sich entlang der Grenzen eines Fragenspektrums, das von ersten Experimenten mit Geometriemodellen zu Beginn der 1960er-Jahre über die Entwürfe von Baukasten- und Installationssystemen bis hin zur Konzeption von globalen Stadtmodellen und der Entwicklung von digitalen Planungswerkzeugen reicht. Das in Zusammenarbeit mit der Firma USM entwickelte Möbelsystem «USM Haller» avancierte zu einer Marke von Weltrang und befindet sich in der ständigen Designsammlung des Museum of Modern Art in New York.

Direktor S AM: Hubertus Adam
Gastkurator: Georg Vrachliotis
In Kooperation mit dem Fritz Haller Archiv,  gta/ETH Zürich

 
 

Ausstellungseröffnung Architektur Galerie Berlin — Christ & Gantenbein mit Georg Vrachliotis

Ausstellungseröffnung: 3. November 2011, 19 Uhr 
Einführung: Georg Vrachliotis

“Nach Abschluss ihres Studiums an der ETH Zürich reisten Emanuel Christ und Christoph Gantenbein 1998 mit einem Stipendium der Ernst Schindler Stiftung zwei Monate lang durch Italien. Diese klassische „Italienreise“ führte von Verona über Vicenza, Venedig, Padua und Ravenna nach Bologna, weiter über Rimini und Urbino nach Arezzo und Florenz. Von dort ging es über Siena, Pienza, Bagnaia und Caprarola nach Rom und zuletzt nach Neapel. Im Verlauf der Reise entstanden rund 1.200 Dias von Gebäuden, Räumen und Orten, die sie gezielt aufsuchten oder auf die sie zufällig trafen. Diese Aufnahmen bilden nun den Mittelpunkt der Ausstellung, in der sie auf indirekte Weise das Architekturverständnis von Christ & Gantenbein illustrieren. Das Spektrum der mit einem einfachen Diaprojektor an die Wand geworfenen fotografischen Eindrücke reicht dabei von klassischen Bauwerken über Ikonen der Moderne bis hin zu anonymen Zeugnissen italienischer Baukultur. Ein Audio-Kommentar, in dem Emanuel Christ und Christoph Gantenbein die Bilder deuten und den Einfluss ihrer Italienreise auf ihr Architekturverständnis erläutern, vervollständigt die visuelle Reise. Auf der Grundlage subjektiver Eindrücke vermittelt die Ausstellung so mittels atmosphärischer, systemischer und konkreter Referenzen eine zeitgenössische Architekturposition. Integraler Bestandteil des Ausstellungskonzepts ist das parallel erscheinende Buch „Pictures from Italy“, das Bilder der Architektur von Christ & Gantenbein mit Aufnahmen ihrer Italienreise konfrontiert.”

 

 
 


 
 
Karlsruher Institut für Technologie
Fakultät für Architektur
Institut Entwerfen, Kunst und Theorie

Fachgebiet Architekturtheorie
Englerstr. 7, Raum 254
D-76131 Karlsruhe
 
Leitung: Prof. Dr. Georg Vrachliotis
 
Sekretariat: Claudia Iordache
Tel.: +49 721 60845052
architekturtheorie@ekut.kit.edu
 
Öffnungszeiten: Mo-Mi 9:00-12:00
 
 
 
Recent Publications:  
 

    Frei Otto, Carlfried Mutschler, Multihalle

    May 18, 2018

    Georg Vrachliotis: Frei Otto, Carlfried Mutschler, Multihalle, Spector Books, Leipzig, 2017.

     
     

    Frei Otto. Thinking by Modeling

    May 18, 2018

    Georg Vrachliotis and Joachim Kleinmanns, Martin Kunz, Philip Kurz (ed.), Frei Otto. Thinking by Modeling, Spector Books, Leipzig, 2017.

     
     

    Fritz Haller: Architekt und Forscher

    May 18, 2018

    Laurent Stalder und Georg Vrachliotis (Hg.): Fritz Haller: Architekt und Forscher (Dokumente zur modernen Schweizer Architektur), gta Verlag, ETH Zürich, 2016.

     
     

    Geregelte Verhältnisse: Architektur und technisches Denken in der Epoche der Kybernetik

    May 18, 2018

    Vrachliotis, Georg (2012): Geregelte Verhältnisse: Architektur und technisches Denken in der Epoche der Kybernetik. Springer-Verlag Wien

     
     

    Structuralism Reloaded. Rule-Based Design in Architecture and Urbanism

    May 18, 2018

    Valena, Tomáš; Avermaete Tom; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2011): Structuralism Reloaded. Rule-Based Design in Architecture and Urbanism. Edition Axel Menges, Stuttgart/London

     
     

    Code: Zwischen Operation und Narration

    May 18, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2010): 



 Code: Zwischen Operation und Narration. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin

     
     

    Muster: Ornament, Struktur und Verhalten

    May 18, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2009): 



 Muster: Ornament, Struktur und Verhalten. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin

     
     

    Komplexität: Entwurfsstrategie und Weltbild

    May 18, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2008): 



 Komplexität: Entwurfsstrategie und Weltbild. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin

     
     

    Simulation: Präsentationstechnik und Erkenntnisinstrument

    March 12, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2008): 



 Simulation: Präsentationstechnik und Erkenntnisinstrument. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin