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Theorie und Öffentlichkeit Strategien des Sichtbarmachens

Strategien des Sichtbarmachens
 
Architekturtheorie entfaltet an den Schnittstellen zu anderen Diskursen ihre konzeptionelle Deutungskraft und intellektuelle Lebendigkeit. Das Fachgebiet Architekturtheorie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) versteht sich als kritischer Akteur einer Grundlagenforschung zur Architekturkultur der Gegenwart. Das übergeordnete Ziel in Lehre und Forschung besteht daher darin, sich mit interdisziplinären Denkmodellen von Architektur zu befassen, diese historisch zu kontextualisieren und theoretisch zu reflektieren. Der Fokus liegt hier eher auf der kritischen Auseinandersetzungen und Reflexion im Sinne einer „diskursiven Praxis“.
Wir agieren in einer globalisierten Welt, in einer Zeit der Kultur der Teilhabe und des Teilens, in der es sich verbietet, gesammeltes Wissen und gewonnene Erkenntnisse hinter verschlossenen Türen zu halten und auf antiquierte Weise zu archivieren. Theorie braucht neue Formen der Vernetzung, der Kommunikation und der Reflexion. Es geht um das Schaffen einer diskursiven Lebendigkeit, eines Umfelds für kritisches Denken und theoretischen Austausch. Es geht um Strategien des Sichtbarmachens für die Architekturtheorie am KIT. Es geht konkret um das Konzipieren eines Formats für eine Architekturtheorie-Plattform, die sich aus der Betrachtung folgender Fragen herausbildet: Wie kann sich das Fachgebiet innerhalb der Fakultät, gegenüber ähnlichen Institutionen national und international positionieren? Wie kann ein Fundus an Theorien, Denkmodellen, Erfahrungen und Referenzen Studierenden als Tool zur Verfügung gestellt werden? Wie können Studierende ihrerseits ihre Ergebnisse und Denkansätze zur Disposition stellen? Es geht um nicht weniger als um neue Formen von Öffentlichkeit für die Theorie. Eine Öffentlichkeit als Raum der Kommunikation, als frei zugänglicher und gemeinschaftlich nutzbarer Bereich.

 

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner
 
1. Treffen 18.10.2016, 11:30 Uhr, R 258
 
Das Seminar wird in Kooperation mit Prof. Hornuff, Kunstwissenschaft und Medientheorie der HfG Karlsruhe angeboten.