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Morning-Lecture von Lioudmila Voropai

+++ MORNING-LECTURE +++ 28.6., 9:45
Institutionelle Räume und ihre kritische Reflexion in der Kunst

Morning-Lecture von Lioudmila Voropai

Zu Lioudmila Voropais Vortrag am 28.6. um 9:45 laden wir herzlich ein! Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe Architekturtheorie 2 statt.

28.6., 9:45
Egon-Eiermann-Hörsaal
KIT Fakultät für Architektur
Englerstr. 7, Gebäude 20.40
76131 Karlsruhe

Sleeping Beauty – Reinventing Frei Otto’s Multihalle/ Exhibition in Venice

Preview
Thursday and Friday, 24 May and 25 May 2018
10 am to 7 pm

Opening
24 May, 5.30 pm

Exhibition duration:
26 May to 29 July 2018
Tuesday to Sunday, 2 pm to 7 pm

Web: http://sleeping-beauty-multihalle.de/

On the occasion of the 16th International Architecture Exhibition of the Venice Biennale, the saai at Karlsruhe Institute of Technology (KIT) will present Frei Otto’s and Carlfried Mutschlers Multihalle in an exhibition in the context of this year’s biennial theme, “Freespace.”

Sleeping Beauty follows on from the successful exhibition “Frei Otto – Thinking by Modeling,” which was hosted by the ZKM in Karlsruhe from November 2016 to March 2017. The show in Venice focuses on the Multihalle and will be the first exhibition in the world dedicated to this fascinating building. Initiators and curators of the exhibition are Berlin-based urbanist and curator Sally Below and Georg Vrachliotis, who is a professor for Theory of Architecture and the director of saai who also curated the successful exhibition about Frei Otto. Both are long-standing advisors to the City of Mannheim on the development of the Multihalle. Architect of the exhibition is Marc Frohn, who is also a professor at KIT, and his company FAR frohn&rojas.

The exhibition gives visitors a double view of the Multihalle. Looking back at the past, it presents original archival material to relate the building’s experimental history. The exhibition also looks toward the future. Today, after several years of vacancy and 40 years after the construction of the Multihalle, which was originally planned as a temporary building, the City of Mannheim is working together with a dedicated group of artists, architects, local residents, concerned citizens, engineers, and universities on a new sustainable concept aimed at ensuring its long-term preservation. This open and collectively designed process is unique in Germany

Venue:
Gondolieri Bauer Servizi, Giudecca 211, 30133 Venedig
Vaporetto-Station Redentore, lines 2, 4.1, 4.2, 15 minutes from Giardini/Arsenale

Partner:
City of Mannheim

Supporters:
Architect’s Chamber Baden-Württemberg
Wüstenrot Stiftung
Wilkhahn

Media partners:
ARCH+
Detail

Tokyo Yeah Impressions

Thank you, Antonia and Merve for the great exhibit!

Tokyo Yeah – Exhibition and Bar

The Tokyo Yeah Photo Exhibit opens on May 8 at 18:00 in the right patio of the KIT Faculty of Architecture, accompanied by the Architecture Theory Bar. The exhibition will feature photos taken by the participants of our study trip to Tokyo earlier this year and will be curated by Merve Simsek and Antonia Leicht.

Architekturtheorie 2

Vorlesung Architekturtheorie 2

donnerstags, 9:45 Uhr

Egon Eiermann Hörsaal
1.Treffen: 19.04.18, 9:45

Dipl.-Ing. Manuela Gantner
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette

Pflichtveranstaltung für das 2. Studiensemester im SS 2018.
Die Vorlesung ist für Studierende des Studiengangs Kunstgeschichte offen.

Seminare, Streiks and Tweets– Wie politisch ist Universität? Wahlfach im Sommersemester

 

Bildungsfragen sind zwangsläufig Zukunftsfragen. Dabei geht es um mehr als um die Aneignung brauchbarer Fähigkeiten. Vielmehr werden bereits die Grundzüge und Werte der Welt von morgen mitgedacht und vorskizziert. Das macht die Universität seit jeher zu einem zentralen Verhandlungsraum gesellschaftspolitischer Belange. Sie wird zum umkämpften Raum, wenn technologische, wissenschaftliche oder soziale Veränderungen Widersprüche und Reibungen erzeugen, die von den bestehenden Institutionen nicht hinlänglich beantwortet oder berücksichtigt werden können. Es kommt zum Protest.

Die Wirkmacht der Bilder von der Studentenrevolte und den Hochschulstreiks rund um das Jahr 1968 ist auch heute – nach 50 Jahren – allgegenwärtig. Die damaligen Protagonisten kämpften an vielen Fronten: gegen den westlichen Imperialismus, gegen den Vietnamkrieg, gegen den Bildungsnotstand und gegen den Kapitalismus. Im akademischen Kontext neigt sich die Deutungshoheit der 68er-Generation über ihre eigene Geschichte nach einem halben Jahrhundert dem Ende zu. Trotzdem – oder gerade deshalb – lohnt es sich, Fragen nach der Wirkung und der Relevanz genauso wie nach zeitgemäßen Formen des Widerstands und der Teilhabe an den gesellschaftlichen Prozessen zu stellen: Taugen Universitäten als Ort des kritischen Denkens noch als Ausgangspunkt einer Bewegung für eine offene Gesellschaft, für eine Revitalisierung der Demokratie, für einen emanzipativen Einsatz digitaler Technologien? Wer sind die Gegner der 2018er-Generation, was sind die Bedürfnisse, die artikuliert werden müssen? Und welche Rolle kommt dabei möglicherweise der Architektur und den Architekturfakultäten zu?

Im Seminar untersuchen und besprechen wir alte und neue Formate der Gegenkultur, um die Diskurshoheit über die Themen der Zukunft nicht in den Händen von Altrebellen zu belassen.

Wahlfach Bachelor und Master
4 ECTS

dienstags, 14-tägig, 10:00–13:00 Uhr, Raum 258
1. Treffen: 17.04.2017, 11:30, Raum 258

Pflichtexkursion
Das Seminar ist für Studierende der Kunstgeschichte offen.

10 Plätze Masterstudierende
10 Plätze Bachelorstudierende

 

Tokyo Study Trip: Tracing the Past of the City of the Future

Our study trip to Tokyo takes place from March 21 –28, 2018. Participants of the winter term seminars Datatopia and Between Anxiety and Aspiration are invited to join us on a trip investigating urban life between tradition and high-tech. For more impressions of the trip, visit us on Facebook: https://www.facebook.com/architekturtheorie.karlsruhe/

Abschlussstunde Datatopia mit Gästen

Hypothetisches Denken in Aktion: Szenarien der verdateten Gesellschaft, intensive Diskussionen und tolle Gäste bei der Abschlussstunde des Seminars DATATOPIA, am 1.3.2017 im Seminarraum Kunstwissenschaft der Hochschule für Gestaltung. Herzlichen Dank für Euer Kommen und Denken, Daniel Heiss, Johan Hartle, Kristof Gavrielides, Oliver Rack und allen Beteiligten!

Architektur und Atom: Tischgespräch mit Philipp Oswalt

Architektur und Atom – inspirierender Input, konstruktive Kritik: Welchen Einfluss hatten Politik und Atomlobby auf Kunst, Design und Architektur? Inwieweit spiegelte sich das technische Fortschrittsdenken in der Karlsruher Architekturfakultät — methodisch, konzeptionell, konstruktiv, ästhetisch? Und wie ausgeprägt war das utopische Denken in der Lehre? Dechiffrieren der historischen Figur Rolf Lederbogen im Kontext des sogenannten „Atomzeitalters“ und Fragen von Philipp Oswalt zur gestalterischen Perspektive in Bezug auf eine zukünftige (Architektur-)Ausbildung.

Vielen Dank an Philipp Oswalt für das anregende Tischgespräch!

WS 17/18: Architektur und Atom. Grundlagen der Gestaltung zwischen Angst und Aufbruch

Der Philosoph Ernst Bloch betrachtete in seiner in den 1940er Jahren veröffentlichten Utopie „Das Prinzip Hoffnung“ die Atomenergie als Lösung jeglicher zivilisatorischer Zukunftssorgen. Doch der optimistische Blick auf die neuen technischen Möglichkeiten entpuppten sich als Januskopf: Einerseits symbolisierte die Atomkraft den alten Traum der Menschheit, ihre Abhängigkeit von der Natur endgültig zu überwinden. Andererseits entkam die Welt während des Wettrüstens im Kalten Kriege nur knapp den apokalyptischen Folgen eines globalen Atomkriegs.

Inmitten dieser Atmosphäre zwischen Angst und Aufbruch setzte man in der Karlsruher Architekturausbildung auf Kontinuität. Neben Egon Eiermann, einem der wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsmoderne, führte der Grafiker und Architekt Rolf Lederbogen die Ideale der Moderne in der Lehre fort. An das methodische Erbe des Bauhauses anknüpfend bewegte sich Lederbogen sowohl in seinem Werk als auch in der eng damit verwobenen Grundlagenlehre im interdisziplinären Feld von Kunst, Wissenschaft und Technik. Er gestaltete Ausstellungen, Broschüren und Signets zur friedlichen Nutzung der Atomenergie. Was auf der einen Seite der Aufklärung dienen sollte, bedeutete auf der anderen Seite eine Ästhetisierung einer der gefährlichsten Technologien. Doch welchen Einfluss hatte die Atomlobby auf Kunst, Design und Architektur? Inwieweit spiegelte sich das technische Fortschrittsdenken in der Karlsruher Architekturfakultät — methodisch, konzeptionell, konstruktiv, ästhetisch? Und wie ausgeprägt war das utopische Denken in der Lehre?

Das Seminar ist als Forschungsseminar konzipiert. Ausgehend von Material aus dem Archiv von Rolf Lederbogen stehen zeitgenössische und historische Theorien, Bilder und Fragestellungen zur Kulturgeschichte der Atomenergie in Architektur, Kunst, Wissenschaft und Technologie im Vordergrund.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner

WS 17/18: Datatopia From Open Spaces to Open Society

Wir erleben etwas, das man als „totale Verdatung der Welt“ bezeichnen könnte: soziale Beziehungen werden quantifiziert, Gesprächspartner durch Bots ersetzt, Verhalten als Pattern analysiert und unsere Erinnerungen in Clouds und virtuellen Räumen gespeichert, inszeniert und geteilt. Dabei ersetzen Erlebnisse den Besitz und die Inszenierung die Wahrheitsfindung. Es ist, als befände sich die Gegenwart in einem Prozess der ständigen Überholung ihrer selbst. Fest steht: Die vertraute Dialektik von digital und analog ist längst obsolet. Stattdessen bilden sich rein digitale Ökosysteme, mit denen sich auch die Architektur auseinandersetzen muss — nicht um abermals der altbekannten Frage nach der Digitalisierung des Entwerfens nachzugehen. Es geht um mehr: Durch die Umcodierung der Welt, so die These des Seminars, entsteht ein neuer Existenzbegriff, der den altehrwürdigen, liebgewonnenen Humanismus radikal in Frage stellt. In den geöffneten Räumen entsteht eine transparente Gesellschaft: Welche Möglichkeiten bieten diese Umbrüche für die Architektur und das architektonische Denken? Welche neuen Räume bilden sich für das kritische Denken?

Das Seminar entsteht in Kooperation mit der ARCH+. Es ist Teil der Vorbereitung der gleichnamigen Ausgabe, für welche das Fachgebiet Architekturtheorie die Gastredaktion übernimmt und die September 2018 erscheint.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette

SS 17: Architektur und Wahrheit in Zeiten der Auflösung

„Ist es möglich, angesichts der Radikalität des Raumes eine Wahrheit der Architektur zu erfinden?“ Jean Baudrillard zielt mit dieser Frage auf das Potential der Architektur ab, das Gegebene jenseits seiner eigenen Realität herauszufordern. Diese Realität erscheint uns heute jedoch zunehmend instabil und flüchtig: Durch globale Technisierung, Mobilisierung und Medialisierung lösen sich vermeintliche Verbindlichkeiten abrupt auf und hinterlassen Leerstellen, welche noch nicht von neuen Gültigkeiten gefüllt werden können. Die Welt befindet sich scheinbar überall in Auflösung — politisch, gesellschaftlich, räumlich.

In der Architekturgeschichte begegnen wir dem kulturellen Phänomen des Auflösens insbesondere mit Beginn des 20. Jahrhunderts. Die poetischen und zugleich radikalen Entwürfe, Theorien und Manifeste von Mies van der Rohe, El Lissitzky, Bruno Taut oder Laszlo Moholy-Nagy erzählen von dem Bedürfnis und der Obsession — als Reaktion auf gesellschaftliche Umbrüche und technische Entwicklungen — nun auch die Architektur und Städte aufzubrechen. Es geht um Entmaterialisierung und Virtualisierung, um transparente Häuser und Wolkenstädte. Antonio Gramsci beobachtete bereits in den frühen dreißiger Jahren: „Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.“ Welche Ungeheuer verfolgen uns heute und wie verhalten wir uns zu Ihnen?

In diesem Kontext wird die Frage nach der Historie und Gegenwart der Auflösung auch zu einer Notwendigkeit, um verlorene Zukünftigkeit zurückzugewinnen.

Das Seminar ist als intensives Recherche- und Lektüreseminar mit Gästen konzipiert.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette

SS 17: Konstruieren als Kulturtechnik. Wissensordnungen in der Karlsruher Architekturausbildung der Nachkriegsmoderne

Stuttgarter, Solothurner oder Grazer Schule – der Terminus der „Architekturschule“ wird immer wieder als identitätsstiftendes Markenzeichen in der Geschichte der Entwurfslehre genutzt. In Karlsruhe wird dieser Ordnungsbegriff nach der Weinbrenner-Schule des Klassizismus nicht mehr verwendet. Kann aber nicht auch hier von einer spezifischen Lehrtradition gesprochen werden? Von einem Karlsruher Modell, das sich – so die These –durch sein auf Konstruktion, Detail und Funktion fokussiertes „technisches Denken“ definierte?

Architektur ist eine der wertvollsten kulturellen Wissensformen und entfaltet als heterogene Querschnittsdisziplin häufig erst an den Schnittstellen zu wissenschaftlichen, technischen, sozialen und kulturellen Diskursen ihre konzeptionelle Deutungskraft und intellektuelle Lebendigkeit. Beim Generieren von neuem Wissen sind wir heute damit konfrontiert, dass Informationsfragmente fortwährend erzeugt, gespeichert, abgerufen, aktualisiert und erneut gespeichert werden — ein scheinbar endloser Kreislauf des Codierens und Umcodierens von Geschichte und Gegenwart.

Anhand des Nachlasses Egon Eiermanns, dem Protagonisten der deutschen Nachkriegsmoderne, sollen „Objekte des Wissens“ befragt, gelesen, erforscht und mit dem Fokus auf das Konstruieren als Kulturtechnik interpretiert werden. Materielle Bedeutungseinschreibungen werden extrahiert, mit dem Ziel, das Spezifische im Entwurfsdenken des Karlsruher Modells herauszuarbeiten und sein theoretisches und methodisches Potential für die zeitgenössische Baupraxis zu untersuchen.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner

 

WS 16/17: Updating Futurism. Welche Zukunft hat die Zukunft?

Entwurf ist Projektion. Entwurf ist Reflexion. Entwurf ist Kritik. Beim Entwerfen gestalten wir die Welt von morgen, auf der Basis der Welt von heute. Das gedankliche Abenteuer „Zukunft“, welches hierbei entsteht, ist eng an die gesellschaftlichen Vorstellungen und Befindlichkeiten der Gegenwart geknüpft — als Spiegelbild sozialer, technischer, politischer, und wissenschaftlicher Entwicklungen und Ideale, von Hoffnungen und Ängsten, Sehnsüchten und Krisen. Für die Architektur stellt der Begriff der Zukunft daher eine der kostbarsten schöpferischen Ressourcen dar. 

Während der gegenwärtige Diskurs um die Zukunft von Begriffen der Krise und der Katastrophe dominiert wird,  werden von den Großkonzernen und Kapitalgebern des Silicon Valley neue und mächtige Bilder generiert. Zukunft wird hierbei zu einem Produkt der Industrie erklärt, bei dem es schon längst nicht mehr um die Hoffnung auf das Schöne, Wahre und Gute, sondern einzig um die Produktion und Auswertung von Daten geht: Erlebnis ersetzt den Besitz, Inszenierung die Wahrheitsfindung. Die uns vertraute Dialektik von digital und analog wird hierbei obsolet. Stattdessen bilden sich medienästhetische und technowissenschaftliche Denkkollektive, sowie neue Zeit- und Raumbegriffe, mit denen sich auch die Architektur auseinandersetzen muss — jedoch keineswegs um abermals der historischen und altbekannten Frage nach der Digitalisierung des Entwerfens nachzugehen. Es geht um mehr. Es geht um die Entwicklung einer neuen intellektuellen Lebendigkeit und diskursiven Originalität, um nach den Möglichkeiten und Handlungsfeldern, aber auch nach den Grenzen des architektonischen Denkens für die gestalterische Reformulierung jenes komplexen und widersprüchlichen Gewebes zu fragen, das wir „Zukunft“ nennen. Pointiert formuliert: Welche Zukunft hat die Zukunft? Und welche Zukunft hat die Architektur?

 

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette

WS 16/17: Theorie und Öffentlichkeit. Strategien des Sichtbarmachens

Architekturtheorie entfaltet an den Schnittstellen zu anderen Diskursen ihre konzeptionelle Deutungskraft und intellektuelle Lebendigkeit. Das Fachgebiet Architekturtheorie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) versteht sich als kritischer Akteur einer Grundlagenforschung zur Architekturkultur der Gegenwart. Das übergeordnete Ziel in Lehre und Forschung besteht daher darin, sich mit interdisziplinären Denkmodellen von Architektur zu befassen, diese historisch zu kontextualisieren und theoretisch zu reflektieren. Der Fokus liegt hier eher auf der kritischen Auseinandersetzungen und Reflexion im Sinne einer „diskursiven Praxis“.Wir agieren in einer globalisierten Welt, in einer Zeit der Kultur der Teilhabe und des Teilens, in der es sich verbietet, gesammeltes Wissen und gewonnene Erkenntnisse hinter verschlossenen Türen zu halten und auf antiquierte Weise zu archivieren. Theorie braucht neue Formen der Vernetzung, der Kommunikation und der Reflexion. Es geht um das Schaffen einer diskursiven Lebendigkeit, eines Umfelds für kritisches Denken und theoretischen Austausch. Es geht um Strategien des Sichtbarmachens für die Architekturtheorie am KIT. Es geht konkret um das Konzipieren eines Formats für eine Architekturtheorie-Plattform, die sich aus der Betrachtung folgender Fragen herausbildet: Wie kann sich das Fachgebiet innerhalb der Fakultät, gegenüber ähnlichen Institutionen national und international positionieren? Wie kann ein Fundus an Theorien, Denkmodellen, Erfahrungen und Referenzen Studierenden als Tool zur Verfügung gestellt werden? Wie können Studierende ihrerseits ihre Ergebnisse und Denkansätze zur Disposition stellen? Es geht um nicht weniger als um neue Formen von Öffentlichkeit für die Theorie. Eine Öffentlichkeit als Raum der Kommunikation, als frei zugänglicher und gemeinschaftlich nutzbarer Bereich.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner

SS 16: Neue Räume des Politischen

„Post-Demokratie“, „Hypermodernismus“, „Das Verschwinden des Politischen“: Die Gegenwart ist geprägt von der tiefgreifenden Verschiebung gesellschaftlicher Paradigmen und kultureller Praktiken.

Das Seminar widmet sich daher unterschiedlichen Theorien und Debatten des Politischen aus Architektur, Soziologie und Philosophie — von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung ist als intensives Lektüre- und Diskussionsseminar konzipiert.

Ziel des ist es, nach den Koordinaten neuer politischer Räume zu fragen und deren Potentiale nutzbar zu machen. Statt Abwehrhaltung und Krisenrhetorik geht es um die Wiederentdeckung der Architektur.

Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette
Dipl.-Ing. Manuela Gantner

 

SS 16: Tomás Maldonado und die Architektur

Was heißt es für angehende Architekten in einer Welt der immer knapper werdende Ressourcen und einer zunehmend vernetzten und digital aufgebauten Gesellschaft zu entwerfen? Jemand, der sich mit der Komplexität dieser gesellschaftlichen Frage immer wieder aufs Neue auseinandersetzt, ist der argentinische Schriftsteller Tomás Maldonado, der zu den bedeutendsten und kosmopolitischsten Designtheoretikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert zählt. Seine 1967 publizierte Streitschrift „Umwelt und Revolte. Zur Dialektik des Entwerfens im Spätkapitalismus“ gilt bis heute als Klassiker der essayistischen Theorie. Im Vordergrund des Seminars steht die intensive Auseinandersetzung mit dem theoretischen Werk eines der interessantesten Denker des zeitgenössischen Architektur- und Designdiskurses.

Ziel ist es – mit Blick auf die sozialen, technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis – sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dr. Joaquin Medina-Warburg

WS 15/16: Das Ideal des Nichts. Zwischen Abstraktion und Armut

Wir leben in einer Welt des Überflusses. Es gibt immer mehr von allem und jederzeit. Unser Wirtschaftssystem basiert auf dem Prinzip des kontinuierlichen Wachstums: mehr Geld, mehr Macht, mehr Platz, mehr Freunde, mehr Information, mehr Möglichkeiten.

Es gibt jedoch auch die alternative Tradition, die in einem Gegensatz zum „Bigger, Better, More“ steht: das Ideal des Nichts. Der Literaturwissenschaftler H.U. Gumbrecht beobachtet in diesem Zusammenhang eine Spannung zweier gegenläufiger Dynamiken: „der Insistenz auf Konkretheit, Körperlichkeit und Präsenz des menschlichen Lebens“ gegenüber der „radikalen Spiritualisierung als Reduktion von Raum, Körper und sinnlichem Kontakt mit den Dingen der Welt.“

Diese Gegendynamik zur Präsenz zeichnet sich durch Werte aus, die sich durch Reduktion definieren: Minimierung, Optimierung, Entmaterialisierung, Verknappung, Verzicht. Das Nichts selbst bleibt ein unmöglicher Endpunkt, unerreichbar. Das Notwendige wird gegen das Unnötige verhandelt, das Sichtbare gegen das Unsichtbare. Dabei lassen sich in verschiedenen Bereichen Entwicklungslinien beobachten, die sich durch die Kulturgeschichte ziehen: Die neu-entstehenden Kooperativen, die sich über soziale Netzwerke zusammenfinden und organisieren, stehen in einer Tradition mit den Kollektivierungsbestrebungen der Moderne und den Mönchsorden des Mittelalters; die aktuelle Entmaterialisierung der Architektur durch dünne Hightech-Membranen, ist eine Weiterentwicklung der hängenden Konstruktionen Frei Ottos und der Maxime „Less is More“ von Mies van de Rohe ebenso wie den Auflösungstendenzen des Crystal Palaces von John Paxton oder der gotischen Konstruktionen; die Cloud ist in einer Tradition mit den Konzepten Malevichs für eine gegenstandslose Welt oder den spirituellen Strömungen der Lebensreformbewegung lesbar.

Das Seminar widmet sich diesen Tendenzen der Subtraktion, Auflösung und Entmaterialisierung mit seinen unterschiedlichen Aspekten und Ausprägungen, wobei die aufgezeichneten Entwicklungslinien kulturtheoretisch und philosophisch befragt und bis in die Gegenwart aufgezeigt werden. Die Veranstaltung ist als intensives Lektüre- und Rechercheseminar konzipiert. Ziel ist es, sich kritisch mit den unterschiedlichen architektonischen Strategien und Konzepten auseinanderzusetzen, die mit dem Ideal des Nichts verbunden sind.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette
Dipl.-Ing. Meike Weber

 

WS 15/16: Philosophie des ökonomischen Raumes!

Mit der Ökonomie, so behauptet der Philosoph Giorgio Agamben, «tritt das menschliche Leben in die Sphäre der Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge ein». Es ist das aktuelle Unbehagen über die fortschreitende Kommerzialisierung und die scheinbar totale ökonomische Verwertung der Welt, die Agamben damit hervorzuheben versucht. Doch was bedeutet Agambens Behauptung für den gegenwärtigen Architekturdiskurs?

Je mehr wir die Ökonomisierung der Welt kritisieren, umso mehr müssen wir uns eingestehen, dass der architektonische Raum ohne den ökonomischen Raum nicht zu denken ist. Zeit und Aufmerksamkeit gelten als Zahlungsmittel und Ware.

Pointiert formuliert: Die Produktion der materiellen Umwelt geht immer auch mit einer immateriellen Ordnung einher: Vom städtebaulichen Raster bis zur funktionalistischen Ästhetik der Moderne, dem technischen Effektivitätsdenken des Industriellen Bauens oder der digitalen Auswertung unseres alltäglichen Verhaltens.

Es ist daher kein Zufall, dass in Zeiten der Globalisierung mit der Kultur der Teilhabe und des Teilens immer auch die Hoffnung auf eine Rückbesinnung auf regionale und lokale Werte verbunden ist. Zunehmend rückt hierbei die Entwicklung neuer Strategien der Dezentralisierung von Dienstleistungen und Wissen als politische Grundlage für eine alternative Gegenökonomie in den Vordergrund. Für die Architektur bedeutet dies nichts Geringeres als die Neuausrichtung des architektonischen Denkens zu Beginn eines Kulturwandels, der die soziale Tiefenstruktur der Gesellschaft durchdringt.

Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert. Ausgehend von aktuellen Debatten steht die intensive Diskussion von ausgewählten Theorien des ökonomischen Denkens aus Philosophie, Soziologie und den Kulturwissenschaften im Vordergrund.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner
Dipl.-Ing. Maria Millan

SS15: Welche Öffentlichkeit?

Öffentlichkeit ist ein sozial und kulturell konstruierter symbolischer Raum der Kommunikation und gilt als eine der wertvollsten Grundlagen für Aufklärung und Demokratie. In Architektur und Stadtplanung spielen öffentliche Räume eine große Rolle  — als frei zugängliche und gemeinschaftlich nutzbare Bereiche, Orte und Plätze für Proteste, Veranstaltungen und der kollektiven Sichtbarkeit. Öffentlichkeit ist jedoch kein universelles Prinzip, sondern ein zivilgesellschaftliches Ideal, dessen Wert für die Gesellschaft immer wieder neu ausgehandelt, bestimmt und hinterfragt werden muss. Theodor Adorno schlägt 1964 in einem Gespräch mit Adolf Gehlen deshalb vor, Öffentlichkeit als einen Funktionsbegriff zu verstehen, der kein vorhandenes Ding bezeichnet, sondern vielmehr die Forderung umfasst, dass grundlegende gesellschaftliche Interessen öffentlich gemacht werden. Es gehe darum, Öffentlichkeit „zu definieren, ohne sie zu definieren“.

Heute haben wir es mit global vernetzten Raumvorstellungen einer digitalen Öffentlichkeit zu tun. Das Bild der Gegenwart erscheint fragmentierter in dem gleichen Maße wie unser Denken als ungeduldiger und assoziativer wahrgenommen wird. Einerseits eröffnen die digitalen Sphären neue Freiräume der Meinungsäußerungen und des Diskurses. Andererseits werden wir mit einem immer größeren Ausmaß an Kommerzialisierung und Kontrolle konfrontiert. Was sind also öffentlichen Räume heute und was sind ihre Potentiale? Welche gesellschaftlichen Ideale sind mit welchen Raumtheorien verbunden? Und welchen Einfluss hat die sogenannte digitale Öffentlichkeit auf die Architektur?

Das Seminar widmet sich unterschiedlichen Theorien und Debatten der Öffentlichkeit aus Architektur, Philosophie und Soziologie — von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung ist als intensives Lektüre- und Diskussionsseminar konzipiert.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette

SS 15: Architekturen des Speicherns

Architektur verkörpert eine der zentralen Denk- und Wissensformen unserer Gesellschaft. Räume fungieren als kulturelle Gedächtnisse von Erfahrungen, Ereignissen und Erkenntnissen— als performative Orte des Überlieferns und Erinnerns. Aus der bis in die Renaissance zurückreichende Geschichte der Gedächnitstheater wird deutlich, dass die Verräumlichung von Wissen immer auch mit dessen Inszenierung und der Entwicklung von komplexen Erzählungen einhergeht.

Heute prägen Vorstellungen von unbegrenzten Speicherkapazitäten das gedächtnistheoretische Bild der Gegenwart. In der „Post-Snowden-Ära“ ist der Begriff des Speicherns zu einem Synonym für das automatisierte Ansammeln und Auswerten von gewaltigen, von uns selbst produzierten Datenmengen geworden. Informationsfragmente werden fortwährend generiert, gespeichert, wieder abgerufen, aktualisiert und erneut gespeichert — ein scheinbar endloser Kreislauf des Codierens und Umcodierens von Geschichte und Gegenwart. An was und in welcher Form wir uns in Zukunft erinnern werden ist somit nicht nur davon abhängig, wer die Speichermedien organisiert und kontrolliert, sondern auch, in welchem Medium unsere Erlebnisse transportiert und tradiert werden. Was auf „tausenden von Computern übertragen, kopiert und durch ständige Wiederholung Teil unserer Alltagwelt wird, stabilisiert sich selbst und wird schließlich zu einem kulturellen Sediment des Systems“ (Georg Trogemann). Doch wie verändern aktuelle Entwicklungen des Speicherns das Denken über Raum und Erinnerung, Gedächtnis und Gesellschaft? Welche Rolle spielt Architektur als Medium der kulturellen Wissensspeicherung? Und welche Narrative kann Architektur in Zeiten von Big Data liefern?

Das Seminar setzt sich mit dem Begriff und der Metapher des Speicherns auseinander und diskutiert raum- und gedächtnistheoretische Texte und Konzepte aus Architektur, Kunst, Technik und den Wissenschaften. Die Veranstaltung ist als intensives Lektüre- und Rechercheseminar konzipiert.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner
Dipl.-Ing. Meike Weber

 

WS 14/15: Californication. Von Gehry zu Google

Das Seminar widmet sich der Geschichte Kaliforniens als industrieller und kultureller Mythos der heutigen Informationsgesellschaft. Ein dichtes Netz aus Eliteuniversitäten, Entertainment, Kunstmarkt, Internetkonzernen, Rüstungsindustrie und einer vollkommen auf Konsum angelegten Privatwirtschaft bilden das historische Fundament für eine der einflussreichsten und mächtigsten Kulturindustrien der Gegenwart.

Als Begriff geht „California“ weit über den Namen des US-amerikanischen Bundesstaates hinaus und reicht bis in die Sphären des Fiktiven. Mit ihm ist ein Spektrum historisch codierter Weltbilder verbunden, die sich zwischen Utopie und Dystopie bewegen und deren Faszination mit einer Vielzahl unterschiedlicher Träume und Sehnsüchte verbunden ist: der ökologischen Gegenkultur der Hippies, dem Glamour von Hollywood und Disney, dem Fortschrittsglauben im Silicon Valley, den logistischen Landschaften der endlosen Freeways, – aber auch von Migration, Flüchtlingen, sozialen Unruhen in den Armenvierteln der Großstädte und dem Anblick von Hochsicherheitszäunen an den Grenzen zu Mexiko. Kalifornien zeigt sich als Denkkollektiv des Unkonventionellen und der Extreme. Zentral für das kulturelle Verständnis von Kalifornien als legendären Ort des digitalen Zeitalters, ist jedoch vor allen Dingen die Entwicklungsgeschichte der Industrie. Diese hat sich von der Produktion physischer Güter gelöst und auf die Programmierung und Ökonomisierung virtueller Prozesse spezialisiert. Es ist der Beginn der sogenannten post-industriellen Dienstleistungsgesellschaft. Die Folgen dieses radikalen Wandels zeigen sich nicht nur in einer Technisierung, sondern auch einer subtilen Ästhetisierung der Alltagswelt. Das betrifft auch die Architektur. Ob die eleganten Wohnhäuser von Rudolf Schindler, Richard Neutra, Pierre Koenig und John Lautner, die Case Study Houses von Ray und Charles Eames, die Konstruktionen von Konrad Wachsmann oder die amorphe Formensprache von Frank Gehry – Kalifornien gilt als Wegbereiter der modernen amerikanischen Architektur und inspiriert bis heute ganze Generationen von Architekten, Designern und Künstlern.

Die Veranstaltung ist als intensives Recherche- und Diskussionsseminar konzipiert. Ziel ist es, sich kritisch mit den unterschiedlichen architektonischen Strategien, Konzepten und Theorien auseinanderzusetzen, die mit der Kulturindustrie Kaliforniens verbunden sind. Es geht um nichts Geringeres als um eine breitangelegte architekturgeschichtliche und medienarchäologische Spurensuche nach den Anfängen unserer heutigen Netzwerkgesellschaft.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Bernita Le Gerrette

WS 14/15: Paul Virilio und die Architektur

Das Seminar setzt sich mit den Arbeiten des französischen Architekten und Kulturtheoretikers Paul Virilio auseinander. Anhand von ausgewählten Schlüsseltexten wird Virilios medienarchäologischer Blick auf Strategien der Raumproduktion in unserer Gesellschaft diskutiert – ausgehend von seinen frühen Arbeiten über die Bunkeranlagen entlang der Atlantikküste und dem Begriff der „kryptischen Architektur“ (1966), seinen Büchern „Geschwindigkeit und Politik“ (1977), „Krieg und Kino“ (1984), „Logistik der Wahrnehmung“ (1984), „Ästhetik des Verschwindens“ (1989), den „Strategien der Täuschung“ im Zeitalter der Information (2000) und der „Panischen Stadt“ (2007). Scharfsinnig und zugleich sprachmächtig erforscht Virilio die Komplexität aktueller Ereignisse und hinterfragt dabei die bildpolitischen Strategien von Kriegen und Katastrophen einer längst global operierenden Mediengesellschaft. Virilio tritt dabei nicht als Philosoph im klassischen Sinne auf. Statt methodisch auf wissenschaftlicher Exaktheit oder systematischen Schlussfolgerungen zu beharren, zerlegt er Begriffe und Bilder vielmehr assoziativ und fügt sie zu literarischen, teils widersprüchlich erscheinenden und aus mehrdeutigen Anspielungen aufgebauten Theoriegebilden zusammen. Pointiert gesagt: Anstelle von definitorischer Strenge propagiert Virilio ein kritisches Denken der Narration, Komplexität und intellektuellen Unschärfen.

Die Veranstaltung ist als Lektüreseminar konzipiert. Im Vordergrund steht die intensive Auseinandersetzung mit dem Werk eines der schillerndsten und streitbarsten Denker des zeitgenössischen Architekturdiskurses. Ziel ist es – mit Blick auf die sozialen, technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis – sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis
Dipl.-Ing. Manuela Gantner

 

SS 14: Barrieren

Das Seminar setzt sich mit Theorien, Konzepten und Problemen der Grenze in Architektur, Kunst und Gesellschaft auseinander. Im Fokus stehen die vielschichtigen Wechselwirkungen von sozialen, politischen und kulturellen Strategien der Sicherung, Kontrolle und Überwindung von Grenzen.

Grenzen existieren nicht per se, sondern werden räumlich und gesellschaftlich immer wieder neu verhandelt. Auch architektonische und urbane Räume lassen sich über das Verhältnis und Qualitäten ihrer Grenzen beschreiben: als ästhetisches und klimatisches Wechselspiel von Innen und Außen, als Zentrum und Peripherie, öffentliche Zwischenräume oder streng kontrollierte Zonen von Über-, Ein- und Ausgängen, als physische Barrieren und temporäre Barrikaden. Heute, und mit Blick auf die Sicherung der europäischen Aussengrenzen geht es zunehmend auch um geopolitische Strategien der Abschirmung von stetig steigenden Flüchtlingsströmen. Während Europa seine Grenzen im Inneren zu Gunsten von infrastruktureller Erschließung und individueller Bewegungsfreiheit geöffnet hat, gewinnt die institutionelle Sicherung und Kontrolle der europäischen Aussengrenzen immer mehr an Brisanz und Bedeutung gleichermaßen. Grenzabbau geht scheinbar mit Grenzaufbau einher. Doch welche Raumkonzepte spielen hierfür eine Rolle? Um welche Qualitäten der Grenze geht es? Und wie hängen Raum und Macht zusammen?

Die Veranstaltung ist als Lektüreseminar konzipiert. Ziel ist es – mit Blick auf die sozialen, technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis – sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

Prof. Dr. Georg Vrachliotis

WS 13/14: Transparenz. Vom Glass House zu Big Data

Das Seminar setzt sich mit den Konzepten, Idealen und Problemen der Transparenz in Architektur, Kunst und Gesellschaft auseinander. Vom Material her gedacht, wird Transparenz mit der Vorstellung verbunden, das Innen unddas Außen räumlich verschmelzen zu lassen. Einblick und Ausblick gehen im Durchblick auf. Doch wer Transparenz allein auf Fragen des Materials und die Konstruktion reduziert, verkennt ihre mediale und gesellschaftliche Tragweite.

Heute bestimmt kaum ein anderes Schlagwort die Diskussionen so sehr wie das der Transparenz. Statt über Materialität oder Raumwahrnehmung zu diskutieren, wird Transparenz hier vor allem im Zusammenhang mit medialer Vernetzung, Überwachung oder der Offenlegung von intimen Details und politischen Entscheidungsprozessen in einer zunehmend informationstechnologisch durchleuchteten Gesellschaft beschworen. Transparenz, so gewinnt man den Eindruck, verwandelt sich zu einem systemischen Zwang, der alle gesellschaftlichen Prozesse erfasst und sie einer tiefgreifenden Veränderung unterwirft. Die Welt als Datenbank und digitales Panoptikum zugleich.

Was kann Architektur in einer so genannten „Transparenzgesellschaft“ leisten? Welche Auswirkungen haben die aktuellen Debatten um Privacy und Big Data für die Architektur – sozial, ästhetisch, technisch? Wie hat sich die kulturelle Vorstellung von Privatheit und Intimität gewandelt und welche räumlichen Konzepte sind damit verbunden?

Die Veranstaltung ist als Lektüreseminar konzipiert. Ziel ist es – mit Blick auf die sozialen, technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis – sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

SS 13: Ressourcen

Einführung/Beginn: 16.04.2013

dienstags, 14.30 – 16.00 Uhr, zweiwöchentlich

Raum: 211

4 ECTS – 4 SWS

Der Begriff „Ressource“ gilt als einer der Schlüsselbegriffe unseres heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Auch im aktuellen Architekturdiskurs nimmt die Diskussion darüber einen hohen Stellenwert ein. Ressourcen unterliegen einem breit angelegten ökonomischen und kulturellen Denkkollektiv: Die Vorstellungen reichen von natürlichen Materialien und erneuerbaren Energien, über das historische Potenzial landschaftlicher und urbaner Räume, bis zu Archiven als Orte materialisierter Wissensressourcen. Grundlegend dabei ist: Ressourcen gelten als knappe Güter und sind an soziale Handlungen gekoppelt, d.h. erst die bewusste Wahrnehmung verwandelt einen beliebigen Rohstoff in eine wertvolle Ressource, ganz gleich ob es sich dabei um historische Bausubstanz, Energieträger oder Information handelt. Was heißt es also für Architekten, in einer Welt zu entwerfen, die ihr Gleichgewicht zwischen zunehmender Technologisierung einerseits und einem immer wichtiger werdenden Ressourcenbewusstsein andererseits sucht? Und welche konzeptionellen Vorstellungen von Architektur sind mit welchen Ressourcen verbunden?

Ziel ist die kritische Annäherung an einen Begriff, dessen Vielschichtigkeit das gesellschaftliche Selbstverständnis des entwerfenden Architekten in Zukunft grundlegend prägen wird. Die Veranstaltung ist als Lektüreseminar konzipiert. Im Fokus stehen ausgewählte Texte, Konzepte und Theorien sowie eine intensive selbständige Recherche.

Mit Blick auf die sozialen, technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis geht es darum, sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

Gastvortrag: „Buckminster Fuller“, Prof. Dr. Joachim Krausse, Anhalt: (angefragt)
Pflichtexkursion in Kooperation mit dem Fachgebiet Landschaftsarchitektur, Prof. Henri Bava

WS 12/13: Raum & Metapher

Metaphern strukturieren unser Denken über den architektonischen Raum durch Bilder. Die Art und Weise, wie man beim Entwerfen über die Umwelt nachdenkt, sie wahrnimmt, beschreibt und interpretiert, ist durch eine Fülle von bildlichen Analogien, Gleichnissen, Sinnbildern, Übertragungen und Anspielungen geprägt. Es entstehen Erzählungen von Räumen, ihren Atmosphären, Formen und Funktionen – ob als Körper, Kristall, Maschine, Möbel, Virus oder Zelle. Es lässt sich kaum leugnen: Metaphern operieren als eine subtile und verführerische, doch äußerst effektive Form des architektonischen Wissens. Die Effektivität und Produktivität von Metaphern ergibt sich zum einen aus der Geschichtlichkeit ihres Gebrauchs, zum anderen aus dem theoretischen Wandel der Bildvorstellungen, die mit ihnen assoziiert werden. Entscheidend ist nicht die metaphorische Wechselwirkung zwischen Bild und Raum, sondern die zwischen Bild und der jeweiligen sozialen, technischen oder politischen Vorstellung von Raum.

Das Seminar fragt nach dem Potential, aber auch nach den Grenzen von Metaphern für die Architektur. Was sind Metaphern und wie funktionieren sie? Welche konzeptionellen Vorstellungen von Architektur sind mit welchen Metaphern verbunden? Wie hängen architektonisches Denken und metaphorisches Wissen zusammen? Und wie beeinflussen Metaphern den Entwurfsprozess?

SS 12: Labor. Forschungsapparat und Wissensraum

Labore gelten als Räume der Forschung. Sie repräsentieren Orte, die der breiten Öffentlichkeit größtenteils nur selten zugänglich sind und bilden die Grundlage für eine Forschungskultur, in der mit Atmosphären, Lichtstrahlen, Temperatur und präparierten Materialien ebenso experimentiert wird, wie mit menschlichem Verhalten, Statistiken, Software oder Daten. Als heterogene, doch speziell aufeinander abgestimmte Anordnungen aus Bauwerken einerseits und technischen Geräten, Messinstrumenten und Versuchsmodellen andererseits, verkörpern Laboratorien eine räumliche Schnittstelle von Architektur und Wissenschaft. Das Seminar geht deshalb von einer zweifachen Annahme aus: Erstens, dass unsere Vorstellung von Objektivität und Messbarkeit einem kulturellen Wandel unterliegt, ihnen dementsprechend auch eine eigene Geschichtlichkeit zugesprochen werden muss. Und zweitens, dass man über die Frage, was ein Laboratorium alles umfasst, nicht nur zu grundlegenden Erkenntnisse über das wissenschaftliche, sondern auch über das architektonische Denken gelangt.

Heute ist zunehmend von Forschung an einem Media Lab, Design Lab, Green Lab, Stadtlabor oder – unterstützt durch die Industrie – einem BMW Guggenheim Lab die Rede. Es scheint, als habe sich der ursprünglich in den exakten Wissenschaften geprägte Laborbegriff zu einer populären Produktionsmetapher erweitert, um disziplinübergreifend Orte der Innovation, der Kreativität und des Designs zu bezeichnen. Tatsächlich verbindet sich in der Praxis des Forschens das Kalkül des Wissenschaftlers mit dem Geschick des Bastlers. Doch wie hängen Wissenschaft und Kreativität, wie Architektur und Objektivität zusammen? Das Simulieren und Modellieren zukünftiger Klimaszenarien, neuer Molekülstrukturen, aber auch optimierter Gebäudeformen sind Beispiele für einen Wandel, den die Anwendung und auch die vermeintliche Autorität von Simulationen zur Folge hat: Während sich Simulation bislang auf einen Darstellungs- und Präsentationsmodus bezog, verbindet sie methodisch die Architektur mit den Wissenschaften und fungiert als Instrument der Erkenntnis und des Entwurfes gleichermaßen. Wie kommen Architektur und Wissenschaft im Labor zusammen? Wie hängt die Produktion von Raum mit der Produktion von Wissen zusammen? Und welche Rolle spielt die Bedeutung des Experiments für den Forschungsanspruch in der Architektur?

Im Seminar steht eine architekturtheoretische Betrachtung von Laborkulturen im Mittelpunkt. Ziel ist es erstens, einen Überblick über die innere Logik unterschiedlicher Experimentalsysteme zu bekommen und zweitens, anhand konkreter Studien zu Laborkonzepten des 19. Und 20. Jahrhunderts, nach der wissenschaftlichen Identität der Architektur zu fragen. Es geht um die kritische Annäherung an einen Begriff, dessen Bedeutungsspektrum das moderne Verständnis von Forschung in der Architektur bis heute prägt und auf dem besten Wege ist, zu einer populären Signatur einer zukünftigen Experimentiergesellschaft zu avancieren.

Die Lehrveranstaltung bildet den zweiten Teil zur Veranstaltungsreihe „Kontext Architektur. Architektonische Grundbegriffe zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie“. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Technisierung nicht nur die Praxis der Architektur, sondern auch ihre Sprachlichkeit, also die Art und Weise wie man über Architektur spricht und diskutiert verändert. In der Veranstaltungsreihe werden deshalb eine Auswahl jener Begriffe zur Debatte gestellt, die im aktuellen Diskurs eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, sich mit interdisziplinären Denkmodellen von Architektur zu befassen, sie historisch zu kontextualisieren und kritisch zu reflektieren. Mit Blick auf die technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis geht es darum, sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

WS 11/12: Netz. Organisationsform und Leitmetapher

Netze gelten als besondere Form der Raumkonstruktion. Als Netzwerke können sie sowohl natürlich als auch technisch sein und lassen gerade deshalb die tradierte Unterscheidung von Natur und Kultur fraglich werden. Einerseits sind Netze einfache abstrakte Artefakte aus Knoten, Verknüpfungen und Relationen, andererseits ermöglichen und organisieren sie fortwährend neue vielschichtige Handlungs- und Erfahrungsräume. Die raumverwaltende Eigenschaft von Netzwerken wird besonders mit Blick auf die Geschichte von Infrastrukturen deutlich. Im 19. Jahrhundert hatten natürliche Räume neue Strukturen erhalten, die in erster Linie von technischen Netzwerken konstruiert und organisiert wurden: Karten, Diagramme und Graphen brachten Landschaften und Städte erstmals topographisch in einen systematischen Zusammenhang, Verkehrs- und Transportsysteme veränderten die Erreichbarkeit und Bedeutung von Ortschaften grundlegend und Kommunikationssysteme ordneten Daten- und Informationsflüsse und kontrollierten das Wissen als neue gesellschaftliche Ressource. Diese infrastrukturelle Vernetzung des Raumes brachte nicht nur neue Wahrnehmungsformen von Architektur und Stadt hervor, sondern legte auch die Grundlagen für eine medientechnisch kontrollierte Verwaltung der Umwelt, als Modellierung und Simulation. Mitte des 20. Jahrhundert begann eine neue Blütezeit der Netze. Im Licht von Automation, Kybernetik und Industriellem Bauen entwarfen Architekten Raumstrukturen, Wohnkapseln und globale Kommunikationssysteme. „Vernetzung“ hieß das Zauberwort, das in der damaligen Faszinationsrhetorik nicht selten in einem Atemzug mit der Auflösung des architektonischen Objektes und der Entmaterialisierung der Architektur genannt wurde.
Heute strahlt der Begriff eine eigentümliche Vertrautheit aus. Nicht trotz – sondern gerade wegen dieser Vertrautheit soll erneut nach dem Bedeutungsspektrum von Netzen/Netzwerken gefragt werden. Wie lässt sich heute über Netze von einem architektonischen Standpunkt aus diskutieren? Wie bedingen sich Netzwerk und Infrastruktur? Und welche Rolle spielt der Begriff des Netzes für den Entwurf städtebaulicher und gesellschaftlicher Utopien? Es geht um eine kritische Annäherung an einen Begriff, dessen Vielschichtigkeit das gesellschaftliche Selbstverständnis der Architektur und Stadtplanung grundlegend geprägt hat und zu einer schillernden Leitmetapher der Gegenwart avanciert ist.

Im Seminar steht eine begriffs- und architekturgeschichtliche Betrachtung von Infrastruktur-
netzen im Mittelpunkt. Ziel des Seminars ist, erstens, einen Überblick über das historische Gefüge zu bekommen, aus dem Infrastrukturnetze in Deutschland und Europa in den letzten 150 Jahren entstanden sind – kulturell, geographisch, politisch. Und, zweitens, anhand konkreter Fallstudien, Bausteine für ein infrastrukturell vernetztes Stadt- und Architekturverständnis zu entwickeln.

Diese Lehrveranstaltung bildet den Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Architektonische Grundbegriffe zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie“. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Technisierung nicht nur die Praxis der Architektur, sondern auch ihre Sprachlichkeit, also die Art und Weise wie man über Architektur spricht und diskutiert verändert. In der Veranstaltungsreihe werden deshalb eine Auswahl jener Begriffe zur Debatte gestellt, die im aktuellen Diskurs eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, sich mit interdisziplinären Denkmodellen von Architektur zu befassen, sie historisch zu kontextualisieren und kritisch zu reflektieren. Mit Blick auf die technischen und kulturellen Bedingungen der architektonischen Praxis geht es darum, sich begriffliche Kartierungen der Gegenwart zu erarbeiten und nach den Grundlagen einer zeitgenössischen Theorie der Architektur zu fragen.

Fritz Haller als Forscher. Eine Architekturgeschichte der Abstraktion

Forschungsprojekt – Dr. Georg Vrachliotis

Der Schweizer Architekt Fritz Haller arbeitete von 1962 bis 1971 am „Institut für Bauforschung“ von Konrad Wachsmann an der University of Southern California in Los Angeles und zählt zu den radikalsten Vertretern einer als (Bau-) System gedachten Architektur. Nach der intensiven Zusammenarbeit mit Wachsmann entwickelte er ein konstruktives Architekturverständnis, in dem sich Schnittstellen zwischen dem technischen Denken des Industriellen Bauens, der Naturwissenschaften und der frühen Informationstechnologie bildeten. Abstraktion, Miniaturisierung und Entmaterialisierung von Technik wurde zu einer wichtigen kulturellen Chiffre: Knoten der Konstruktion wurden zu Knoten von Kommunikationsnetzwerken, Möbelsysteme zu Stadtsystemen, Gebäudestrukturen ähneln der abstrakten Ästhetik von Konkreter Kunst und Minimal Art. Das Projekt fragt nach der Geschichtlichkeit dieser Schnittstellen und danach, wie Haller – als Akteur eines bestimmten „Denkkollektivs” seiner Zeit – dem Begriff der Abstraktion einen für die Architektur des 20. Jahrhundert neuartigen Akzent verlieh.

 


 
 
Karlsruher Institut für Technologie
Fakultät für Architektur
Institut Entwerfen, Kunst und Theorie

Fachgebiet Architekturtheorie
Englerstr. 7, Raum 254
D-76131 Karlsruhe
 
Leitung: Prof. Dr. Georg Vrachliotis
 
Sekretariat: Claudia Iordache
Tel.: +49 721 60845052
architekturtheorie@ekut.kit.edu
 
Öffnungszeiten: Mo-Mi 9:00-12:00
 
 
 
Recent Publications:  
 

    Frei Otto, Carlfried Mutschler, Multihalle

    May 18, 2018

    Vrachliotis, Georg (2017): 

 Frei Otto, Carlfried Mutschler, Multihalle. Spector Books, Leipzig

     
     

    Frei Otto. Denken in Modellen

    May 18, 2018

    Vrachliotis, Georg; Kleinmanns, Joachim; Kunz, Martin; Kurz, Philip (Hg.)(2017): Frei Otto. Denken in Modellen. Spector Books, Leipzig

     
     

    Fritz Haller: Architekt und Forscher (Dokumente zur modernen Schweizer Architektur)

    May 18, 2018

    Stalder, Laurent; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2016): Fritz Haller: Architekt und Forscher (Dokumente zur modernen Schweizer Architektur). gta Verlag, ETH Zürich

     
     

    Geregelte Verhältnisse: Architektur und technisches Denken in der Epoche der Kybernetik

    May 18, 2018

    Vrachliotis, Georg (2012): Geregelte Verhältnisse: Architektur und technisches Denken in der Epoche der Kybernetik. Springer-Verlag Wien

     
     

    Structuralism Reloaded. Rule-Based Design in Architecture and Urbanism

    May 18, 2018

    Valena, Tomáš; Avermaete Tom; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2011): Structuralism Reloaded. Rule-Based Design in Architecture and Urbanism. Edition Axel Menges, Stuttgart/London

     
     

    Code: Zwischen Operation und Narration

    May 18, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2010): 



 Code: Zwischen Operation und Narration. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin

     
     

    Muster: Ornament, Struktur und Verhalten

    May 18, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2009): 



 Muster: Ornament, Struktur und Verhalten. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin

     
     

    Komplexität: Entwurfsstrategie und Weltbild

    May 18, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2008): 



 Komplexität: Entwurfsstrategie und Weltbild. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin

     
     

    Simulation: Präsentationstechnik und Erkenntnisinstrument

    March 12, 2018

    Gleiniger, Andrea; Vrachliotis, Georg (Hg.)(2008): 



 Simulation: Präsentationstechnik und Erkenntnisinstrument. Reihe Kontext Architektur, Birkhäuser, Basel Ÿ Boston Ÿ Berlin